– Berühmteste Oldtimer-Rallye der Welt in Brescia gestartet, Ziel nach rund 1.600 Kilometer Strecke am Samstag wieder in Brescia.
– Alfa Romeo 1900 Sport Spider von 1954 fährt dem Teilnehmerfeld voraus.
– Antonio Giovinazzi, im Alfa Romeo C38 in der Formel 1 am Start, begleitet erste Etappe im Sondermodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“.

Die Oldtimer-Rallye Mille Miglia ist unterwegs. Nach dem Start im norditalienischen Brescia führt die Strecke über rund 1.600 Kilometer nach Rom und zurück zur Zielankunft am Samstag (18. Mai 2019) wiederum in Brescia. Tausende begeisterter Zuschauer verabschiedeten die über 400 Teilnehmer, an der Spitze ein Alfa Romeo 1900 Sport Spider (Startnummer 1000) aus dem Jahr 1954 als offizielles Führungsfahrzeug. Für Jubel sorgte auch Formel-1-Fahrer Antonio Giovinazzi, der aus Anlass der Mille Miglia das Cockpit seines Rennwagens Alfa Romeo C38 gegen das eines straßenzugelassenen Sportwagens eingetauscht hatte. Der 25 Jahre alte Italiener begleitete Teile der ersten Etappe am Steuer einer Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“, einem streng limitierten Sondermodell.

Alfa Romeo und die Mille Miglia – diese beiden Namen sind unzertrennlich. Beim legendären Langstreckenrennen, das zwischen 1927 und 1957 ausgetragen wurde, feierte Alfa Romeo insgesamt elf Siege – mehr als jeder andere Hersteller. Bei der 2019er Auflage der gleichnamigen Oldtimer-Rallye ist Alfa Romeo nicht nur offizieller „Automotive Global Partner“. Alfa Romeo ist außerdem die im Teilnehmerfeld zahlenmäßig am stärksten vertretene Marke. Unter den mehr als drei Dutzend Alfa Romeo am Start sind auch zwei spektakuläre Klassiker aus dem Werksmuseum: ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport aus dem Jahr 1928 (Startnummer 59) und ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint von 1956 (Startnummer 237), der mit einem Damenteam besetzt ist und um den „Coppa delle Dame“ kämpft.

Brescia – einmal im Jahr Zentrum der Oldtimer-Welt

Bevor sich die Teilnehmer auf die viertägige Tour nach Rom und zurück machten, stand in Brescia der administrative Teil der Mille Miglia auf dem Programm. Erster Punkt war auf dem Messegelände die technische Kontrolle der unter strengen Kriterien ausgewählten Teilnehmerfahrzeuge sowie die Überprüfung der Führerscheine und Lizenzen von Fahrern und Copiloten. Anschließend ging’s für die Teams zum sprichwörtlichen Bad in der Menge in der Altstadt.

Auf der Piazza della Vittoria erhielten die Oldtimer das offizielle Siegel, das zum einen die endgültige Erlaubnis zur Teilnahme symbolisiert und zum anderen eine Hommage an das historische Verfahren der Authentifizierung darstellt. Mit dem vom Veranstalter angebrachten Siegel wurde früher sichergestellt, dass beispielsweise bei technischen Problemen während des Rennens nicht komplette Autos ausgetauscht wurden. Die feierliche Prozedur der Versiegelung ist traditionell öffentlich – die beste Gelegenheit für Tausende von Fans, die meist einzigartigen Klassiker aus der Nähe zu betrachten.

Formel-1-Fahrer Antonio Giovinazzi und die „Alfa Romeo Racing“ Sondermodelle

Ein Stargast am Start der Mille Miglia 2019 war Antonio Giovinazzi, neben Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen Fahrer im Formel-1-Team Alfa Romeo Racing. Der Italiener begleitete die Teilnehmer ein Stück weit am Lenkrad einer Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“. Die nach dem Formel-1-Team von Alfa Romeo benannten Sondermodelle gibt es von Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio.

Die rot-weiße Lackierung der „Alfa Romeo Racing“ Sondermodelle entspricht der Farbgebung der 2019er Formel-1-Renner Alfa Romeo C38. Zur Sonderausstattung gehören unter anderem die Titan-Abgasanlage von Akrapovič, die Hochleistungsbremsanlage mit Scheiben aus Kohlefaser-Keramik-Verbund und die Schalensitze von Sparco. Diese tragen mit einer Rückenschale aus Kohlefaser ebenfalls zum reduzierten Gewicht von Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“ und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio „Alfa Romeo Racing“ bei.

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