Via Abarth: Zum 70. Geburtstag benennt Turin eine Straße nach dem Firmengründer

Im Rahmen eines Festaktes gab die Stadt Turin am gestrigen 24. Oktober offiziell bekannt, dass ab sofort eine Straße nach Carlo Abarth benannt ist. Anlässlich des 70-jährigen Geburtstages der Marke mit dem Skorpion im Logo würdigt die Metropole damit das innovative Genie, das spätestens seit der Firmengründung im Jahr 1949 eine starke Bindung zur Hauptstadt des Piemont hatte. Das besondere Band zwischen Abarth und Turin hält bis heute.

An der Zeremonie nahmen unter anderem Francesco Sicari, Vorsitzender des Stadtrats, Sergio Rolando, Stadtrat für Haushalt, Planung und Straßennamen, Luisa Bernardini, Präsidentin des Wahlkreises 2, Luca Napolitano, Markenchef von Fiat und Abarth für den Wirtschaftstraum EMEA und Roberto Giolito, Leiter von FCA Heritage teil. Gemeinsam enthüllte man das Schild für den Straßenabschnitt zwischen Corso Orbassano und Via Plava. In unmittelbarer Nähe liegt das Headquarter der Marke mit dem Skorpion im Logo. Auch der Heritage HUB, der einige der wichtigsten Fahrzeuge beherbergt, die Abarth im Laufe seiner Geschichte hergestellt hat, befindet sich in der Nähe.

„In diesem Jahr feiert Abarth sein 70-jähriges Bestehen. Eine Straße in Turin nach ihrem Gründer Carlo Abarth zu benennen, ist sicherlich der beste Weg, um ein rekordverdächtiges Jahr der Feierlichkeiten mit einem Höhepunkt zu beenden “, erklärte Luca Napolitano. „Ich möchte der Stadt Turin für die Würdigung eines Menschen danken, der mit seiner Intuition und seiner Akribie auf einzigartige Weise die Automobilwelt revolutioniert hat. Unsere Community mit derzeit 110.000 Fans und mehr als 70 Clubs in Europa wollte ebenfalls an diesem historischen Moment teilnehmen und dem Firmengründer Tribut zollen. Dies alles zeugt von der hohen Wertschätzung der Marke und ihrer Geschichte. All das macht mich sehr stolz. “

„Die Ehre, die die Gemeinde Turin Carlo Abarth erweist, ist von besonderer Bedeutung. Denn genau hier in dieser Stadt“, fuhr Roberto Giolito fort, „hat Abarth, der ursprünglich aus Österreich kam, seinen Traum verwirklicht. Hier sammelte er reichlich Erfahrung bei der Herstellung von Automobilen. Diesen Straßenabschnitt nach dem Gründer von Abarth zu benennen, ist ein Beweis dafür, dass die Werte und Ideale des großen Erbes für die Automobilherstellung in Turin nach wie vor eine starke Triebfeder sind. Ein weiterer Beleg dafür ist, dass sich der Heritage Hub, der Hauptsitz von Abarth & C. sowie das Design Center Centro Stile nur wenige Meter von der neuen Via Abarth entfernt befinden.“

Sergio Rolando, Francesco Sicari, Luisa Bernardini, Luca Napolitano, Anneliese Abarth, Roberto Giolito

Sergio Rolando, Francesco Sicari, Luisa Bernardini, Luca Napolitano, Anneliese Abarth, Roberto Giolito

Carlo Abarth (1908-1979) wurde in Österreich geboren, lebte jedoch in Italien und speziell in Turin. Hier begann er seine Karriere bei Cisitalia und hier gründete er 1949 gemeinsam mit dem Rennfahrer Guido Scagliarini in der Via Trecate sein Unternehmen. Seitdem hat die Marke mit dem Skorpion im Logo sportliche und industrielle Erfolge in Hülle und Fülle erzielt, legendäre Siege auf der Strecke erzielt und revolutionäre Tuning-Kits auf den Markt gebracht. Schon in der Anfangszeit schloss Abarth eine enge Partnerschaft mit Fiat, dem vor genau 120 Jahren gegründeten Weltkonzern aus Turin. Tatsächlich war der Fiat 1100 die Basis des ersten Autos der neuen Marke. Als Abarth 204A ging das Fahrzeug am 10. April 1950 in die Geschichte des Rennsports ein: An diesem Tag feierte der legendäre Tazio Nuvloari damit bei der Targa Palermo-Monte Pellegrino in seinem letzten Rennen einen denkwürdigen Sieg.

Ebenfalls in Turin wurde am 4. Juli 1957 der legendäre Fiat 500 auf den Markt gebracht. Carlo Abarth verliebte sich sofort in das Auto und war sicher, dass es mit etwas Feinabstimmung zu einem veritablen Sportgerät werden könnte. Das Ergebnis war der erste Fiat-Abarth 595, mit dem eine lange Siegesserie begann. Zur gleichen Zeit entwickelte die Marke auch ihre berühmten „Abarth-Tuning-Kits“ für Straßenfahrzeuge – speziell auch für den Fiat 500 Nuova. Abarth erkannte früh das Potential, das in der technischen Optimierung von Serienfahrzeugen steckt. In den 1960er ging es mit Abarth rasant aufwärts. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, beschloss man, die Produktion in ein neues Werk im Westen Turins, in die Corso Marche, zu verlagern. Genau 40 Jahre nach Carlo Abarths Tod benennt die Hauptstadt des Piemont nun eine Straße nach dem hier verwurzelten Genie.

In der Via Abarth werden von nun an „offiziell“ Vergangenheit und Gegenwart von Abarth gewürdigt. Aus dem gleichen Grund kamen vor einigen Wochen in Mailand mehr als 5.000 Fans und über 3.000 Fahrzeuge aus dem Hause Abarth zum bislang größten Treffen im Zeichen des Skorpions zusammen. Gemeinsam wurde die Weltpremiere einer besonderen Limited Edition, des Abarth 695 70° Anniversario, zelebriert. Nicht nur dank seines neuen, verstellbaren Heckspoilers transferiert es die Philosophie des Gründers ins Hier und Jetzt.

Verbrauchswerte

Abarth 695 70° Anniversario 1.4 T-Jet 132kW (180 PS *) 6,8 (MT)/6,7 (MTA) l/100 km 155 (MT)/153 (MTA) g/km*

* Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km/kg/100 km) nach RL 80/1268/EWG und CO2-Emission kombiniert (g/km). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.

Pressekontakt:
Anne Wollek
Tel: +49 69 66988-450
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com

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